Inhalt » Archiv » Ausgabe 06/2004 » Soziale Gerechtigkeit ist nichts Statisches

Soziale Gerechtigkeit ist nichts Statisches

Die katholischen Bischöfe erheben die Stimme für einen zukunftsfähigen Sozialstaat

Als nach dem Zweiten Weltkrieg eine von den Vereinten Nationen eingesetzte Kommission zusammengekommen war, um eine Menschenrechtserklärung zu erarbeiten, kam es zu einem Streit zwischen den Vertretern des Westens und des Ostens. Auf seinem Höhepunkt äußerte der englische Vertreter: „Wir wollen freie Menschen, nicht wohl genährte Sklaven“, worauf der Vertreter der Sowjetunion antwortete: „Freie Menschen können verhungern“. Nun haben wir den Konflikt zwischen Ost und West, der dieser kleinen Begebenheit zu Grunde liegt, glücklicherweise hinter uns gelassen. Nicht aber hinter uns gelassen haben wir die Auseinandersetzung über das rechte Verständnis vom Menschen, das in dieser Begebenheit zutage tritt.

Seiten 146 - 148

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.KrVdigital.de/KRV.06.2004.146

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