Was geht und was nicht geht
Die Wählerentscheidung brachte uns, was die wenigsten erwartet hatten: eine Große Koalition unter Führung der ersten Kanzlerin in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dass der Kanzlerin über 50 Stimmen aus dem eigenen Lager fehlten, um gewählt zu werden, zeigt, wie üppig die Spielräume demokratischer Willensbildungsprozesse der Regierung im Parlament künftig sein werden. Das wird die Machtachsen zwischen Regierung und Opposition sowie Strategie und Taktik der interessenpolitisch in Berlin Agierenden verändern. So meint mancher schon, eine Koalition, die sich zu Recht groß nennt, könne auch Großes bewirken. Mächtiges gegen fast ebenso Mächtiges ins Feld zu führen, wird jedenfalls nicht mehr funktionieren.
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